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27.10.2010

Marktgerechter Weinherbst 2010

2,2 Millionen Hektoliter Weinmost in Baden und Württemberg und die Aussicht auf gute Qualität

Mitte Oktober ist die Weinlese bereits weit fortgeschritten. Nach Einschätzung der Weinbausachverständigen des Statistischen Landesamtes können sich die Weinliebhaber auf so manchen guten Tropfen des Jahrgangs 2010 freuen. Denn die sonnenreichen Tage im September hatten dazu geführt, dass ein qualitativ guter Jahrgang heranreifen konnte. Infolge des langen und kalten Winters und der ausgedehnten Regenperiode im Juni blieb die Quantität allerdings hinter den Erwartungen zurück: der Weinjahrgang 2010 ist landesweit nach dem 2003er der Zweitkleinste in den zurückliegenden 10 Jahren.

Zum Stand von Ende September/Anfang Oktober beziffern die Weinbausachverständigen des Statistischen Landesamtes den Mostertrag für das Anbaugebiet Baden auf 76,4 Hektoliter je Hektar (hl/ha; 2009: 77,8 hl/ha). Für das Anbaugebiet Württemberg wird der Mostertrag auf 91,2 hl/ha (2009: 97,2 hl/ha) geschätzt bei wie üblich ausgeprägten regionalen und sortenspezifischen Unterschieden. Die langjährigen Durchschnittserträge 2000 bis 2009 liegen in Baden mit 81,8 hl/ha und deutlicher noch in Württemberg mit 105,2 hl/ha über den diesjährigen Erträgen.

Bei dem bisherigen Umfang der Ertragsrebfläche entspräche dies einer voraussichtlichen Weinmosternte in ganz Baden-Württemberg von 2,21 Millionen (Mill.) hl (925 000 hl Weißmost und 1,29 Mill. hl Rotmost), wovon voraussichtlich 1,18 Mill. hl auf das Anbaugebiet Baden (661 000 hl Weiß- und 520 000 hl Rotmost) sowie 1,03 Mill. hl auf das Anbaugebiet Württemberg (264 000 hl Weiß- und 770 000 hl Rotmost) entfallen würden.

 

 

Weinmosternte in Baden-Württemberg nach Qualitätsstufen und Weinbaubereichen

 

Weinmosternte 2009 in Baden-Württemberg nach Qualitätsstufen und Weinbaubereichen

Weinbaubereich Anbaugebiet Land

Rebfläche im Ertrag

Mostertrag

Mostertrag nach Qualitätsstufen aufgrund der Ausgangsmostgewichte

Land-
wein1)

Qualitäts-
wein

Prädikats-
wein

je ha

insgesamt

durch-
schnittl. Most-
gewicht

Mostmenge

ha

hl

Grad

hl

1) Einschließlich Tafelwein.

2) Einschließlich der Weinbaubereiche "Württembergischer Bodensee" und "Oberer Neckar".

Remstal-Stuttgart

1.778

93,6

166.441

81

.

44.619

121.822

Württembergisch Unterland

9.081

99,0

898.676

84

.

206.128

692.548

Kocher-Jagst-Tauber

425

80,2

34.086

88

.

362

33.724

Württemberg2)

11.333

97,2

1.101.717

84

.

251.109

850.608

Badische Bergstraße

387

65,1

25.189

89

.

1.190

24.000

Kraichgau

1.195

54,8

65.526

90

.

4.959

60.568

Tauberfranken

640

78,0

49.909

86

.

4.456

45.453

Bodensee

578

42,2

24.369

86

.

3.390

20.979

Markgräflerland

3.133

89,3

279.850

86

.

49.267

230.583

Kaiserstuhl

4.165

81,8

340.788

96

.

9.500

331.288

Tuniberg

1.056

93,1

98.332

101

.

.

98.332

Breisgau

1.603

75,6

121.130

92

.

1.483

119.647

Ortenau

2.721

73,2

199.327

93

.

12.365

186.962

Baden

15.478

77,8

1.204.421

92

.

86.608

1.117.812

Baden-  Württemberg

26.811

86,0

2.306.137

88

.

337.718

1.968.420

dagegen 2008

26.805

94,0

2.518.373

82

1.767

700.959

1.815.646

 

Quelle: Statistisches Landesamt BW

 

 

 

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