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08.05.2013

Gutedel Cup 2013

Sieger Gutedel Cup 2013, Sieger Kategorie „QbA trocken“: Andreas Philipp, Kellermeister vom Winzerkeller Auggener Schäf; Sieger Kategorie „Gutedel edelsüß“: Philip Dahm, Kellermeister der Ersten Markgräfler Winzergenossenschaft Schliengen-Mauchen und der Sieger der Kategorie „Kabinett trocken“: Friedhelm Maier, Kellermeister Weingut Lämmlin-Schindler in Schliengen-Mauchen.

Laufener Altenberg 2012, Mauchener Sonnenstück 2012 und Schliengener Sonnenstück, Eiswein Barrique 2009 heißen die Siegerweine beim Gutedel Cup 2013. Rund 200 Weine davon 169 aus dem Markgräflerland, 25 aus der Schweiz und sechs aus Saale-Unstrut gingen für die begehrten Pokale ins Rennen. In den Kategorien „QbA trocken“ und „Kabinett trocken“ wurden jeweils die zehn besten Weine ermittelt, in der Kategorie „Gutedel edelsüß“ waren es die fünf besten. Die feierliche Verleihung der Preise fand am 25. April 2013 im Kurhaus in Badenweiler statt.

Eine 20-köpfige Jury aus Sommeliers, Kellermeistern, Önologen, Fachhändlern, Gastronomen und Journalisten aus Deutschland und der Schweiz hatte die rund 200 angemeldeten Weine am 9. April 2013 beim Badischen Weinbauverband in Freiburg verkostet. Nach einem Katalog mit 20 Kriterien wurden die einzelnen Weine bewertet.

Der Tenor der Jury war einhellig: 2012 war aufgrund der kühlen Witterung ein klassisches Weißweinjahr. Das war die Basis dafür, dass im Keller frische und fruchtige Gutedelweine reiften, ausgestattet mit einer harmonischen Säure und einem moderaten Alkoholgehalt von 11,5 Prozent. Eine weitere Folge des kühlen Wetters: Die Erträge lagen niedriger als im Jahr 2011.

Unterschiede zeigten sich im Aromenspektrum der Gutedelweine aus den drei Anbaugebieten. Die Gutedel aus dem Markgräflerland duften nicht nur traditionell nach Apfel, sondern auch nach Maracuja und grünen frischen Aromen wie Stachelbeere und Paprika. Die Saale-Unstrut-Weine zeichneten sich durch die traditionelle Gutedelstruktur mit Apfel und Nuss sowie einer harmonischen Säure aus. Die Schweizer Weine wiederum sind geprägt vom biologischen Säureabbau und enthalten somit die typischen Butter- und Joghurt-Duftnoten. Ein großer Teil dieser Weine wird außerdem im Holzfass ausgebaut.

Als Sieger beim Gutedel Cup 2013 wurden auf dem jeweils ersten Platz prämiert: In der Kategorie „QbA trocken“: Laufener Altenberg 2012 vom Winzerkeller Auggener Schäf, in der Kategorie „Kabinett trocken“: Mauchener Sonnenstück 2012 vom Weingut Lämmlin-Schindler in Mauchen, in der Kategorie „Gutedel edelsüß“: Schliengener Sonnenstück, Eiswein Barrique 2009, von der Ersten Markgräfler Winzergenossenschaft Schliengen-Müllheim. Von den Schweizer Gutedelweinen schafften es in der Kategorie „QbA trocken“ drei Weine ins Finale unter die besten 20: Chamoson Fendant 2012, AOC Valais, vom Cave Ardévaz SA in Chamoson, Aigle Les Murailles 2011, AOC Chablais, vom Weingut Henri Badoux SA in Aigle und Salgesch Fendant 2012, AOC Valais, vom Weingut Tobias Mathier SA in Salgesch.

Ein zufriedenes Fazit für die Markgräfler Winzer zog Markus Büchin, Mitglied des Vorstands des Markgräfler Wein e.V. und Kellermeister der Haltinger Winzer eG: „Das Jahr 2012 hat wieder einen typischen Gutedel mit hoher Fruchtintensität hervorgebracht.“ Die Verkostung habe einmal mehr das hohe Niveau der Winzer beim Ausbau des Gutedels in den drei Weinregionen belegt.

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